Der Jahreswechsel 2014/2015 steht an und es stellt sich auch in der Personalwirtschaft die Frage, welche neuen gesetzlichen Regeln ab Januar 2015 beachtet werden müssen. Neben den bedeutenden Änderungen des Mindestlohngesetz (MiLoG) beschert uns der Gesetzgeber aber noch ein weiteres Schätzchen: Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung, kurz GKV-FQWG. Auch diese Änderung bedeutet wieder mehr Arbeit für Unternehmen. Zentraler Punkt der GKV-FQWG ist die Änderung der Krankenversicherungsbeiträge. In den letzten Jahren wurde nicht nur an der Höhe des Beitragssatzes zur Krankenversicherung geschraubt, auch die Verteilung wurde schon mehrfach geändert. Wurden die Beiträge vor langer Zeit hälftig zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt, war zuletzt eine feste Mehrbelastung von Arbeitnehmer vorgesehen. Ab Januar 2015 gibt es wieder eine neue Variante. Dann beträgt der Beitragssatz fest 14,6 % und wird hälftig, also jeweils mit 7,3 % von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Neu ist jetzt der sogenannte Zusatzbeitrag, der individuell von jeder Krankenkasse festgesetzt wird und nur vom Arbeitnehmer zu tragen ist. Die Höhe des Zusatzbeitrages ist gesetzlich nicht begrenzt. Da die Krankenkassen im Wettbewerb um Mitglieder stehen, wird erwartet, das sich der Beitrag am Markt automatisch regulieren wird. Der Beitrag kann von der Krankenkasse monatlich angepasst werden. Wie auch immer sich die Zahlen in den nächsten Monaten entwickeln werden, eines ist sicher, das Lohnbüro muss zukünftig die Zusatzbeiträge aller Kassen berücksichtigen und zeitnah richtig abrechnen um im Falle einer Prüfung nicht Gefahr zu laufen, Beiträge nachzahlen zu müssen.

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