Was passiert eigentlich, wenn die Buchführung nicht mehr da ist? Auch eine Frage, mit der sich Ihr Steuerberater in Göttingen beschäftigen muss. Im Oktober 2014 wurden vor dem Bundesfinanzhof (BFH) über die Folgen des Totalverlustes der Buchführung für die Jahre 1998 bis 2001 verhandelt. Im vorliegenden Fall hat der Unternehmer kurz vor einer Betriebsprüfung seinen Firmensitz geändert. Nach Angaben des Unternehmers wurden alle Buchführungsunterlagen nebst EDV-Anlage in einen Umzugswagen geladen. Dieser wurde über Nacht auf dem Firmengelände geparkt. Unglücklicher Weise wurde der LKW samt Inhalt entwendet und ward nie mehr gesehen. So konnten weder die Buchführung noch die Originalbelege bei Beginn der steuerlichen Außenprüfung vorgelegt werden. Leider ist das Fehlen der Belege auch bei Diebstahl durch den Steuerpflichtigen zu vertreten und gehört zu seinem unternehmerischen Risiko. Die gleiche Rechtsfolge tritt auch bei Naturgewalten wie Überschwemmung oder bei Feuerschäden ein. Allerdings war nicht das Fehlen der Buchführung der einzige Grund, warum der besagte Unternehmer im Nachhinein 40 % aller Vorsteuerbeträge in den Prüfungsjahren verloren hat und zurückzahlen musste. Umgerechnet immerhin rd. 624.000 EUR Nachzahlung. In vorhergehenden Prüfungen wurden im Einzelfall bis zu 25% der Vorsteuern gekürzt. Aus diesen 25% wurden durch Sicherheitszuschlag wegen der fehlenden Belege mal eben 40%. Alles abgedeckt durch die Rechtsprechung. Also wer Unterlagen nicht oder nicht vollständig vorlegen kann, geht eine hohes Risiko ein mit einer erheblichen Steuernachzahlung aus der steuerlichen Außenprüfung hervorzugehen.

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Die vollständige Geschichte und die genaue Urteilsbegründung können Sie online beim BFH unter http://bundesfinanzhof.de/entscheidungen/entscheidungen-online einsehen. Das Aktenzeichen lautet „V R 23/13“

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